Zahnarztspiegel

Füllungstherapie

Die Füllungstherapie ist ein wichtiger Teil der zahnärztlichen Tätigkeit und hat zum Ziel, kariöse Läsionen oder andersartige Defekte, unter Berücksichtigung funktioneller und ästhetisch-anatomischen Aspekten zu rekonstruieren. Sie wird auch konservierende oder zahnerhaltende Therapie genannt.

Füllungen werden nach Anzahl der betroffenen Zahnflächen in ein-, zwei-, drei- und mehrflächige Füllungen unterschieden. Bei den Füllungsmaterialien ist grundsätzlich zwischen plastischen, direkt im Mund verarbeiteten und starren, ausserhalb des Mundes verarbeiteten Füllmaterialien zu unterscheiden.

Klassisches Beispiel für eine plastische Füllung ist die Amalgamfüllung, die schon seit Jahrzehnten verwendet wird, jedoch heute weitesgehend durch zahnfarbene Kompositfüllungen (Kunstoff-Keramik-Verbindungen) ersetzt wird.

Die starren oder auch indirekten Füllungen werden außerhalb des Mundes (z.B. zahntechnisches Labor, computerunterstützte Fräsmaschinen) geformt und dann in den Zahn eingebracht.

Welche Füllungsart nun beim Patienten zum Einsatz kommt, hängt von den individuellen Parametern des Patienten ab. Um diese komplexe Fragestellung zu lösen, ist eine eingehende Beratung durch den Zahnarzt unabdingbar.